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	<title>Wohnen ist Menschenrecht (WiM) &#187; Anastasia Galkina</title>
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	<description>für die Verwirklichung des Rechts auf Wohnen für alle</description>
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		<title>Der zweite große Erfolg der Mieter nach dem gescheiterten Verkauf der Stadtbau!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 23:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Oberbürgermeister Salomon ist als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtbau (FSB) für die ungerechtfertigt hohen Mieterhöhungen der Freiburger Stadtbau (FSB) in den vergangenen Jahren verantwortlich.
Diese hatten massive Proteste ausgelöst. Und die Bürgerinitiative „Wohnen ist Menschenrecht“ (WiM) hat die Mieterinnen und Mieter bei ihrem Widerstand tatkräftig unterstützt, in verschiedenen Stadtteilen haben sich Mieterinitiativen gegründet.
Die betroffenen Mieter haben immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der <strong>Oberbürgermeister Salomon</strong> ist als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtbau (FSB) für die <strong>ungerechtfertigt hohen Mieterhöhungen</strong> der Freiburger Stadtbau (FSB) in den vergangenen Jahren verantwortlich.<br />
Diese hatten massive Proteste ausgelöst. Und die Bürgerinitiative „Wohnen ist Menschenrecht“ (WiM) hat die Mieterinnen und Mieter bei ihrem Widerstand tatkräftig unterstützt, in verschiedenen Stadtteilen haben sich Mieterinitiativen gegründet.<span id="more-811"></span></p>
<p>Die betroffenen Mieter haben immer wieder Gespräche mit der Stadtbau gesucht. Diese führten zu nichts, bei den Widersprüchen gegen die Mieterhöhung beharrte die FSB bloß auf der Korrektheit der Bescheide.</p>
<p>In ihrer Not wendeten sich die Mieter an <strong>OB Salomon</strong>. Dieser war aber mehrfach <strong>ihren Einladungen nicht gefolgt</strong>. Dabei wäre das für ihn die Gelegenheit gewesen, bereits im Vorfeld ungerechtfertigte Mieterhöhungen und Klagen vor Gericht zu vermeiden. Die Belange der ein fachen Menschen in seiner Stadt hält er aber schon längst nicht mehr für wichtig.<br />
<strong>Stattdessen verklagte die FSB knapp 300 ihrer Mieter!</strong> Vor Gericht aber bekamen die Mieter in vielen Punkten Recht.</p>
<p>Der öffentliche Druck und die Forderung von WiM und Mieterinitiativen nach Gleichbehandlung aller MieterInnen hat dazu geführt, dass die Stadtbau die Gerichtsurteile auf alle Mieter anwenden musste.<br />
Die Mieterhöhungen mussten somit komplett oder teilweise zurückgenommen werden.</p>
<p><strong>Dadurch erhielten fast 85% der Mieter der FSB im gesamten Stadtgebiet Rückzahlungen in 3 bis 4-stelliger Höhe! Ein großer Erfolg für die Mieterschaft!</strong></p>
<p>Die jetzigen Rückzahlungen sind der Beweis dafür, dass die Mieterhöhungen der FSB ungerechtfertigt hoch waren. Genau das, was die Mieter während ihrer Proteste noch vor den Gerichtsprozessen öffentlich mehrmals betonten. Hätten die Verantwortlichen das Ganze vermeiden können?<br />
JA, wenn sie von Anfang an mit den Menschen aufrichtig gesprochen hätten, um gemeinsam nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen.</p>
<p><em>Mieterinitiative Brühl-Beurbarung<br />
Anastasia Galkina,<br />
Frank Bandurski</em></p>
<p>Wenn auch Sie<br />
- wieder bezahlbare Wohnungen in Freiburg haben wollen,<br />
- keine Angst mehr haben wollen, dass Ihre Wohnung verkauft werden könnte,<br />
- nicht mehr einen Großteil Ihrer Einkünfte nur noch für Miet- und Nebenkosten aufbringen wollen, dann…</p>
<p><strong>wählen Sie im April einen neuen OB für Freiburg!</strong><br />
Niemand kann die Interessen der Bürger besser vertreten als die Bürger selbst!</p>
<p>Freiburgta 25 Nisan 2010 da, Belediye Başkanlığı Seçimi, Kiracılar Seçime gidin ve başka bir, Belediye Başkanını seçin, С мэром Саломоном жизнь сладка, не будет!, Выборы 25 апреля 2010: Голосуйте за нового мэра!</p>
<p>Diesen Text finden Sie auch <a title="WiM Flugblatt zur OB Wahl 2010 - Rückseite" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/www/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/201003_Flugblatt-WiM-März-2010-allg.-Rückseite.pdf">hier</a> als .pdf</p>
<p>siehe auch: <a title="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2010/02/19/bz-stadtbau-muss-viele-mieterhohungen-nach-unten-korrigieren/" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2010/02/19/bz-stadtbau-muss-viele-mieterhohungen-nach-unten-korrigieren/">BZ | Stadtbau muss viele Mieterhöhungen nach unten korrigieren</a></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 633px; width: 1px; height: 1px;">
<h2>BZ | Stadtbau muss viele Mieterhöhungen nach unten korrigierenBZ | Stadtbau muss viele Mieterhöhungen nach unten korrigieren</h2>
</div>
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		<title>BZ &#124; Stadtbau muss viele Mieterhöhungen nach unten korrigieren</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Protestieren lohnt sich doch!
Jetzt sind die Zahlen da und sie sind eindrucksvoll: 2823 Mieterhöhungen hatte die Freiburger Stadtbau auf Grundlage des neuen Mietspiegels ausgesprochen. Nach Klagen von Mietern mussten 2385 der Erhöhungen wieder nach unten korrigiert werden – das sind knapp 85 Prozent.
Den ganzen Artikel lesen Sie in der Badischen Zeitung.
Kommentar: Mieterhöhungen der Stadtbau: Nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Protestieren lohnt sich doch!</p>
<p>Jetzt sind die Zahlen da und sie sind eindrucksvoll: 2823 Mieterhöhungen hatte die Freiburger Stadtbau auf Grundlage des neuen Mietspiegels ausgesprochen. Nach Klagen von Mietern mussten 2385 der <strong>Erhöhungen wieder nach unten korrigiert </strong>werden – das sind knapp <strong>85 Prozent.</strong></p>
<p>Den ganzen Artikel lesen Sie in der <a title="Protestieren lohnt sich doch - Stadtbau muss viele Mieterhöhungen nach unten korrigieren" href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/stadtbau-muss-viele-mieterhoehungen-nach-unten-korrigieren">Badischen Zeitung</a>.<br />
Kommentar: Mieterhöhungen der Stadtbau: <a title="Mieterhöhungen der Stadtbau: Nicht einfach hingenommen" href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/muenstereck-nicht-einfach-hingenommen">Nicht einfach hingenommen</a></p>
<p>Hier finden Sie die WiM-Pressemitteilung: <a title="WiM | Mietersolidarität zahlt sich aus!" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2009/12/13/mietersolidaritat-zahlt-sich-aus/">WiM | Mietersolidarität zahlt sich aus!</a></p>
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		</item>
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		<title>BZ &#124; Warten auf die Ergebnisse</title>
		<link>http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2009/11/12/bz-warten-auf-die-ergebnisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 22:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FREIBURG. Drei Wochen lang konnten 7753 Mieterinnen und Mieter von Wohnungen der Freiburger Stadtbau zwölf – statt wie früher 23 – neue Mieterbeiräte wählen. Nun ist die Wahl seit einer Woche zu Ende, doch wer gewählt wurde, ist noch nicht bekannt und soll erst Ende des Monats öffentlich werden. Viel zu spät, findet die Mieterinitiative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>FREIBURG.</span> Drei Wochen lang konnten 7753 Mieterinnen und Mieter von Wohnungen der Freiburger Stadtbau zwölf – statt wie früher 23 – neue Mieterbeiräte wählen. Nun ist die Wahl seit einer Woche zu Ende, doch wer gewählt wurde, ist noch nicht bekannt und soll erst Ende des Monats öffentlich werden. Viel zu spät, findet die Mieterinitiative Brühl-Beurbarung, die zudem kritisiert, dass ihre Vertreter nicht bei der Stimmenauszählung dabei sein durften.</p>
<p>Den ganzen Artikel lesen Sie in der <a title="Badische Zeitung vom 12.11.09: Warten auf die Ergebnisse" href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/warten-auf-die-ergebnisse">Badischen Zeitung</a>.</p>
<p>Hier finden sie die Pressemitteilung der Mieterinitative Brühl-Beurbarung zur <a title="Pressemitteilung der Mieterinitative Brühl-Beurbarung 6.11.2009" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2009/11/06/mieterbeiratswahlen-bei-der-fsb/">Mieterbeiratswahl</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mieterbeiratswahlen bei der FSB</title>
		<link>http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2009/11/06/mieterbeiratswahlen-bei-der-fsb/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 20:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Mieterbeirat der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB), der durch den Bericht &#8220;Weniger Beiräte für Mieter&#8221; (BZ, 15.10.09) und die darauf folgenden Leserbriefe in den letzten Wochen öffentliches Aufsehen erregt hat, haben in der Zeit vom 16.10.09 bis einschließlich 05.11.09 Wahlen stattgefunden.
Heute, am 06.11.09, war die Stimmenauszählung. Sie erfolgte unter der Aufsicht des Wahlvorstandes. Der Wahlvorstand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Mieterbeirat der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB), der durch den Bericht <a title="Weinger Beiräte für die Mieter in der Badische Zeitung 15.10.09" href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg-suedwest/weniger-beiraete-fuer-mieter">&#8220;Weniger Beiräte für Mieter&#8221;</a> (BZ, 15.10.09) und die darauf folgenden <a href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2009/10/30/reaktionen-auf-einen-leserbrief/">Leserbriefe</a> in den letzten Wochen öffentliches Aufsehen erregt hat, haben in der Zeit vom 16.10.09 bis einschließlich 05.11.09 Wahlen stattgefunden.</p>
<p>Heute, am 06.11.09, war die Stimmenauszählung. Sie erfolgte unter der Aufsicht des Wahlvorstandes. Der Wahlvorstand, der auch das Wahlergebnis feststellen wird, besteht aus jeweils 2 Aufsichtsräten und Mieterbeiräten.<span id="more-724"></span></p>
<p>Die Mieterinitiative Beurbarung, die seit Mai 2008 aktiv die Interessen der Mieter repräsentiert, hat gegenüber der FSB Interesse an der Verfahrensordnung gezeigt und den Wunsch geäußert, bei der Stimmenauszählung anwesend zu sein. Zu unserer Enttäuschung wurde unsere Anwesenheit abgelehnt. Laut der Aussage des Prokuristen der FSB, Herr Mag, wäre dies mit der Wahlordnung nicht konform.</p>
<p>Der Mieterbeirat vertritt die Interessen der Mieterschaft; daher ist es selbstverständlich, dass Mieter und Mieterinnen der Stadtbau ein Interesse daran haben, bei der Stimmenzählung und der Wahlergebnisfeststellung präsent zu sein. Die Stimmenauszählung bei den Mieterbeiratswahlen sollte wie bei der Betriebsratswahl und Mieterbeiratswahlen in einigen anderen Städten auch öffentlich sein und damit mehr Transparenz zwischen der FSB und ihren Kunden geschaffen werden.</p>
<p>Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie unsere Pressemitteilung veröffentlichen bzw. sie bei Ihrer Berichterstattung berücksichtigen könnten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Frank Bandurski, Anastasia Galkina</p>
<p>(Mieterinitiative Beurbarung) 6. November 2009</p>
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		<item>
		<title>„Der Mythos zerbröckelt“</title>
		<link>http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2009/05/24/der-mythos-zerbrockelt/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 13:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anastasia Galkina und ihr Mann wurden wegen einer Mieterhöhung von der Freiburger Stadtbau verklagt. Ein Interview im Stadtteil Brühl-Beurbarung.
L.H.: Was war ihr erster Gedanke beim Urteilsspruch?
A.G.: Wahnsinn! Wir haben zwar da- mit gerechnet, den größten Teil der Punkte zu gewinnen, aber noch besser ist natürlich ein 100-prozentiger Erfolg. Toll war vor allem, dass wir den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anastasia Galkina und ihr Mann wurden wegen einer Mieterhöhung von der Freiburger Stadtbau verklagt. Ein Interview im Stadtteil Brühl-Beurbarung.</p>
<p>L.H.: <em>Was war ihr erster Gedanke beim Urteilsspruch?</em><br />
A.G.: Wahnsinn! Wir haben zwar da- mit gerechnet, den größten Teil der Punkte zu gewinnen, aber noch besser ist natürlich ein 100-prozentiger Erfolg. Toll war vor allem, dass wir den Abschlag für die Bahnlinie bekommen haben, da das der größte Nachteil in der Beurbarung ist.<span id="more-500"></span></p>
<p>L.H.: <em>Viele Mieter haben vor den ﬁnanziellen Folgen eines Prozesses Angst. Welche Prozesskosten hatten Sie?</em><br />
A.G.: Wir haben keine Kosten. Da wir unseren Prozess gewonnen haben, übernimmt die Klägerin, die Stadtbau, alle Kosten. Viele Mieter können auch Prozesskostenhilfe beantragen.</p>
<p>L.H.: <em>Sind Sie die einzigen Mieter, die die einen Prozess gegen Stadtbau gewonnen haben?</em><br />
A.G.: In den letzten Monaten haben mehrere Mieter ihre Prozesse voll- ständig oder teilweise gewonnen. Im Landgericht scheinen die Aussichten noch besser zu sein. Und dadurch merkt man, dass der Mythos zerbröckelt, dass man gegen die Stadt nicht gewinnen kann. Man kann gewinnen,  wenn man im Recht ist.</p>
<p>L.H.: <em>Warum war es Ihnen so wichtig, der Mieterhöhung nicht zuzustimmen?</em><br />
A.G.: Für uns war es auch wichtig, dass durch einen gewonnenen Prozess viele Mieter proﬁtieren. Zum  Beispiel hat Frank Bandurski seinen Prozess gewonnen. Daraufhin müssen alle Mieter in der Zunftstraße den Aufschlag von 6 % nicht zahlen. Außerdem: Wenn ich in einem Restaurant einen Flammkuchen bestelle, zahle ich nicht für ein Fünf-Gänge-Menü. Das Gleiche gilt auch für  Wohnungen. Ich zahle nicht für einen Garten, wenn ich keinen habe.</p>
<p>L.H.: <em>Was hat Ihrer Meinung nach den Erfolg in Brühl-Beurbarung ausgemacht? </em><br />
A.G.: Die extreme Mieterhöhung hat die Leute provoziert und dadurch sind viele aktiv geworden. Aber ohne die regelmäßigen Treffen, den Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe wäre er nicht möglich gewesen.</p>
<p>L.H.: <em>Was haben Sie und die anderen Mieter dabei gelernt? </em><br />
A.G.: Dass man vor allem nicht vergessen darf, dass wir als Mieter Kunden sind und als solche behandelt werden müssen. Bei unserem Verhältnis zu der Stadtbau geht es darum, dass wir Geschäftspartner sind und nicht ein großer Vermieter kleinen Mietern gegenüber steht. Wir dürfen unsere Rechte nicht vergessen. Man hat das Recht bei einer Mieterhöhung nicht zuzustimmen. Und notfalls bis vor Gericht zu gehen.</p>
<p><em>Interview: Lisa Herbein. </em></p>
<p>Redaktionelle Anmerkung: Die Stadtbau ist in Berufung gegangen.</p>
<p>Dieser Artikel erschien in der <a title="WiM Mieterzeitung Mai 2009 als pdf" href="http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/www/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/WiM_Mieterzeitung_200905online.pdf">Mieter-Zeitung 05/2009</a> von WiM.</p>
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		<item>
		<title>Freiburger Mietspiegel 2007 &#8211; Prozesse</title>
		<link>http://www.wohnen-ist-menschenrecht.de/2008/12/10/freiburger-mietspiegel-2007-prozesse/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 17:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Janssen ist als Fachanwalt für Mietrecht auch 1.Vorsitzender des badischen Mieterrings. Am Vormittag vertrat er gerade A. Galinka aus der Beurbarung gegen die Stadtbau. Kern dieses wie auch aller 497 vor dem Amtsgericht Freiburg anhängigen Prozesse ist der Streit um die Auslegung der Kriterien, die der Freiburger Mietspiegel vorsieht. Ein notwendiger Streit, der aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Janssen ist als Fachanwalt für Mietrecht auch 1.Vorsitzender des badischen Mieterrings. Am Vormittag vertrat er gerade A. Galinka aus der Beurbarung gegen die Stadtbau. Kern dieses wie auch aller 497 vor dem Amtsgericht Freiburg anhängigen Prozesse ist der Streit um die Auslegung der Kriterien, die der Freiburger Mietspiegel vorsieht. Ein notwendiger Streit, der aber verdeckt, dass etliche Kriterien sowohl systematisch falsch wie vermieterfreundlich erstellt wurden. Dies in Freiburg, ohnehin einer der teuersten Städte mit den gerinsgten Einkommen der BRD ist. Mit Peter Janssen unterhielt sich Michael Menzel.<br />
<a href="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20081210-freiburgerm-04836.mp3">RDL-Interview (.mp3) </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mietanpassungen Die Mieten der Freiburger Stadtbau (FSB) steigen bis zu 20 %</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 18:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[WiM Mieter-Zeitung 11/2008]]></category>

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		<description><![CDATA[MieterInnen in der Beurbarung und am Rennweg/Stefan-Meier-Straße erhielten in diesem Jahr Mieterhöhungen von bis zu 20%, bis hin zur Obergrenze des Mietspiegels 2007. Gewinnmaximierung statt Sozialauftrag scheint das oberste Gebot der FSB zu sein.
Laut dem Mieterbeiratsvorsitzenden Arno Schorer ist das größte Problem der FSB, dass sie ihren Wohnungsbestand nicht genau kennt. So wusste sie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MieterInnen in der Beurbarung und am Rennweg/Stefan-Meier-Straße erhielten in diesem Jahr Mieterhöhungen von bis zu 20%, bis hin zur Obergrenze des Mietspiegels 2007. Gewinnmaximierung statt Sozialauftrag scheint das oberste Gebot der FSB zu sein.<br />
Laut dem Mieterbeiratsvorsitzenden Arno Schorer ist das größte Problem der FSB, dass sie ihren Wohnungsbestand nicht genau kennt. So wusste sie in mehreren Fällen nicht, dass Badoder Bodenausstattung einfach ist, dass wegen eines Durchgangszimmers die WG-Eignung entfällt, Räume keine Heizung haben und Installationen über Putz liegen. Ferner übersah die FSB, dass ihr Haus in der StefanMeier-Straße über 10 Stockwerke hat und damit einen Abschlag verdient. Solche Mietspiegel kriterien blieben zu Ungunsten der Mieter unbeachtet. Daraus ergab sich bei den Mieterhöhungen eine hohe Fehlerquote: vergessene Abschläge oder fehlerhafte Zuschläge hatten das Überschreiten der Mietspiegel-Obergrenze zur Folge. Erst nach Protesten und Widersprüchen überprüfte die FSB einige Bescheide.<br />
Nach den erfolgten Gerichtsurteilen für Haslach/Weingarten und den Rennweg/StefanMeier-Straße musste die FSB Zuschläge für Freizeiteinrichtungen, Kneipen sowie offene Bebauungen aufheben. Einige Erhöhungen mussten komplett zurückgenommen bzw. bis zur Hälfte reduziert werden, leider in einigen Fällen erst, nachdem Mieter bereits verklagt waren! Selbst viele Klageschriften enthielt ein bis zwei Fehler!<br />
Der FSB-Geschäftsführer Klausmann hat versprochen, sich „jede einzelne Wohnung“ anzusehen. De facto besuchte die FSB nicht mal die Hälfte der Wohnungen, deren Mieter Widersprüche einreichten.<br />
Uns bekannte Fälle: allein in der Beurbarung schon über 100 Korrekturen! Weitere Korrekturen stehen noch aus.<br />
Ohne die Mieterinitiativen Beurbarung und Rennweg/Stefan-Meier-Straße, ohne die Zusammenarbeit zwischen den Mietern wäre ein Großteil von Fehlern überhaupt nicht bekannt und die entsprechenden Korrekturen wären nicht erfolgt. Dann müssten die Mieter viel Geld zu Unrecht bezahlen.<br />
Daher empfehlen wir auch den anderen betroffenen Mietern, sich in Initiativen zusammenzuschließen, gemeinsam die Bescheide zu prüfen und Widersprüche einzulegen. Mieterinitiative ist die Zusammenarbeit von Mietern, so lassen sich viele Probleme einfacher lösen: nicht nur Mieterhöhungen, sondern Mängel und andere Probleme in der Nachbarschaft. Gemeinsam sind wir Mieter stärker!<br />
Unsere Erfahrung zeigt: Mieterinitiativen sind notwendig, damit wir Mieter unsere Rechte erhalten und bewahren können!</p>
<p>Anastasia Galkina, Frank Bandurski</p>
<p>Dieser Artikel erschien in der Mieter-Zeitung 11/2008 von WiM.</p>
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