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BZ | Das Leben nach dem Bürgerentscheid

FREIBURG. Da steht er und ist beladen: Der Mieterhöhungs-Dukatenesel trägt die Last von Flugblättern und Plakaten, das Goldspucken aber lässt er sich nicht nehmen. Das unterscheidet ihn von den Mitgliedern des neu gegründeten Vereins „Wohnen ist Menschenrecht“ (Wim), Nachfolger der drei Jahre alten gleichnamigen Bürgerinitiative. Sie stellen klar: Bei einem großen Teil der Bevölkerung wird das Geld durch steigende Mieten immer knapper.
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BZ | Vermieter zufrieden mit Mietspiegel

Der Ärger um den neuen Freiburger Mietspiegel scheint zumindest bei den Vermietern verraucht: „Mit der zweiten Auflage, die seit dem 15. Februar gültig ist, können wir leben“, so der geschäftsführende Vorsitzende des Verbandes der Haus- Wohnungs- und Grundeigentümer Freiburg (Haus und Grund), Manfred Harner.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Badischen Zeitung.

„Der Mythos zerbröckelt“

Anastasia Galkina und ihr Mann wurden wegen einer Mieterhöhung von der Freiburger Stadtbau verklagt. Ein Interview im Stadtteil Brühl-Beurbarung.

L.H.: Was war ihr erster Gedanke beim Urteilsspruch?
A.G.: Wahnsinn! Wir haben zwar da- mit gerechnet, den größten Teil der Punkte zu gewinnen, aber noch besser ist natürlich ein 100-prozentiger Erfolg. Toll war vor allem, dass wir den Abschlag für die Bahnlinie bekommen haben, da das der größte Nachteil in der Beurbarung ist. Weiterlesen

Wählen gehen!

Am 7. Juni 2009 finden in Baden-Würtemberg Kommunalwahlen statt. In Freiburg entscheiden die BürgerInnen über die 48 Sitze im Gemeinderat.
Der Gemeinderat bedeutet Mitsprache und Einflussmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger. Sie entscheiden mit über die künftige Zusammensetzung des Gemeinderates. Sie entscheiden, in welche Richtung sich die Politik die nächsten fünf Jahre in Freiburg bewegen soll.
Wählen ist ganz einfach: Sie können sich für eine ganze Partei oder Liste entscheiden. Oder Sie geben einzelnen KandidatInnen der verschiedenen Listen bis zu 3 Stimmen. Insgesamt können Sie bis zu 48 Stimmen vergeben und sich so Ihren Gemeinderat zusammenstellen. Wer am 7. Juni kein Wahllokal aufsuchen kann oder mag, sollte Briefwahl beantragen – einfach die Briefwahlkarte ausgefüllt zurückschicken. Denn: Wir können was bewegen, wenn wir wollen!

Anne Reyers

Dieser Artikel erschien in der Mieter-Zeitung 05/2009 von WiM.

Energie in Bürgerhand

Die Menschen in Schönau haben vor zwölf Jahren gegen heftigen Widerstand ihr Stromnetz gekauft. Wir stehen vor einer ähnlichen Möglichkeit. Unser Energieversorger „badenova“ gehört zu 47% der „Thüga“ („Thüringer Gasversorgung“) und die gehört (noch!) zu 100% der „e.on“, dem Stromkonzern, der viel Geld mit Atomenergie verdient. „E.on“ muss die „Thüga“ verkaufen. Das ergibt die Chance, in Zukunft den Geldabfluss zum Großkonzern „E.on“ zu unterbinden und den Gewinn der „Thüga“ anders zu verteilen. Es geht um einen Kaufwert von drei bis vier Milliarden Euro. Weiterlesen