Einladung zum Erzählcafé – 20 Jahre Bürgerentscheid aus Sicht der Sozialen Arbeit

Wann | Di. 5.5. 19-21 Uhr

Wo | Evangelische Hochschule, Raum A1/A2 (Bugginger Straße 38)

Vor 20 Jahren haben viele Freiburgerinnen und Freiburger gemeinsam Mut bewiesen. Mit großem Engagement, unzähligen Gesprächen und viel Herzblut setzten sie sich erfolgreich dafür ein, dass die Freiburger Stadtbau (FSB) in öffentlicher Hand blieb. Dieser Bürgerentscheid war mehr als eine Abstimmung – er war ein starkes Zeichen für Solidarität, bezahlbaren Wohnraum und das Recht der Stadtgesellschaft, über ihre Zukunft mitzuentscheiden.

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Trump will Stadtbau kaufen

„Einen guten Deal für alle“, nannte US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social, den anvisierten Kauf der Freiburger Stadtbau GmbH. 2006 war die Übernahme der rund 10.000 städtischen Wohnungen in Freiburg durch die US-amerikanischen „Fortress Investment Group LLC“, wegen der dreisten Bürgerbeteiligung mit einem „fucking Bürgerentscheid“ gescheitert. Jetzt sei es höchste Zeit einmal gründlich aufzuräumen!
Die deutschen Kommunen jammerten, sie hätten kein Geld. „That’s crazy“, kommentierte der Präsident, der auch das Treiben linksextremistischer Kräfte unter dem Vorwand, das Menschenrecht auf Wohnen sichern zu wollen, lautstark eine Enteignung großer Immobilienunternehmen (z.B. Vonovia), fordern, als „ puppet show“ bezeichnete. Es finge damit an, Mietstopp oder sogar Mietsenkungen zu fordern, um am Ende die Freiheit des Marktes ganz in Frage zu stellen. So einen „bullshit“ werde er nicht länger dulden.

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16.1.2026 – Schöner Wohnen in Baden-Württemberg!? Herausforderungen und Handlungsansätze für bezahlbaren Wohnraum

16.1.2026 - Schöner Wohnen in Baden-Württemberg!?
Herausforderungen und Handlungsansätze für bezahlbaren WohnraumFreitag, 16. Januar 2026 | 19-21 Uhr | Gewerkschaftshaus Freiburg (Friedrichstr. 41-43)

Wie in ganz Deutschland stehen auch in Baden-Württemberg die Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Die Preise für Mieten und Wohnen sind in den letzten Jahren stark gestiegen, bezahlbarer Wohnraum wird knapper und der Zugang zu Wohnen ungleicher. Das Pestel-Institut hat 2024 für das Bundesland Baden-Württemberg den bundesweit größten Fehlbestand von Sozialwohnungen berechnet – über 200.000 Sozialwohnungen fehlen im Südwesten.
Doch obwohl das Wohnen seit einiger Zeit in Politik und Medien als eine zentrale „soziale Frage unserer Zeit“ bezeichnet wird, gelingt es der staatlichen Politik bisher nicht, die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt umzukehren. Zwischen der medialen Aufmerksamkeit und den Ankündigungen von Politiker:innen auf der einen und den spürbaren Folgen einer Wohnungsnot/verschärften Konkurrenz auf dem Mietmarkt auf der anderen Seite klafft eine große Lücke.
Die Humangeografin Dr. Johanna Betz hat die Struktur des Wohnungsmarktes im Südwesten im Rahmen einer Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg empirisch untersucht und gibt erste Einblicke in ihre Ergebnisse. Gemeinsam mit Freiburger stadtpolitischen Initiativen und lokalen Akteuren werden etablierte und alternative Handlungsansätze für bezahlbaren Wohnraum in Baden-Württemberg diskutiert.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg, Gemeinderats-Fraktion EINE STADT FÜR ALLE, DGB Stadtverband Freiburg, DGB Jugend Südbaden und Wohnen ist Menschenrecht

„Sozialer Wohnungsbau – wie er in Freiburg entstand“ 27.3.25, 19h

Sa, 8.10.22, um 16 Uhr: Kundgebung auf Rathausplatz Freiburg

Mietpreise stoppen!  Strom und Gas für alle bezahlbar machen!    Protest am Aktionstag von www.mietenstopp.de und Reden von: Mietenbündnis, DGB, FSB-Mieterbeirat, Klimacamp, etc.Download: 220930_Flyer_vom_MB_Aktionstag_8Okt_V04