WiM ist sehr besorgt über Meldungen, dass der aktuelle Mietspiegel fehlerhaft erstellt worden sei

Die Bürgerinitiative Wohnen ist Menschenrecht e.V. (WiM), die 2006 den erfolgreichen Bürgerentscheid für den Verbleib der Freiburger städtischen Wohnungen bei der Freiburger Stadtbau GmbH initiierte, fordert eine konsequente Überprüfung der Vorwürfe, der aktuelle Mietspiegel sei fehlerhaft erstellt worden. Die Bürgerinitiative, die dem Mietspiegel auch aus anderen Gründen stets skeptisch gegenüberstand, erwartet, dass die politisch Verantwortlichen die Sachlage unter Beteiligung neutraler Expertise schnellstens klären und die derzeitig stattfindende Aktualisierung des Mietspiegels bis zur vollständigen Klärung der Bedenken aussetzt. Wohnen ist Menschenrecht hat in dieser Angelegenheit auch den Mieterverein Regio Freiburg und den Badischen Mieterring angeschrieben mit dem Ziel, dass sich alle drei Organisationen absprechen und die Interessen der Freiburger Mieterinnen und Mieter gemeinsam und koordiniert artikulieren und vertreten.

Die BI Wohnen ist Menschenrecht vertritt die Auffassung, dass im Falle der Bestätigung des Verdachtes einer fehlerhaften Erstellung des aktuellen Mietspiegels die betroffenen Mieterinnen und Mieter die zu viel gezahlten Mieten erstattet bekommen müssen. „Auch wenn dieser Anspruch vielleicht rechtlich nicht durchsetzbar sein sollte, halten wir dies moralisch und politisch für unabdingbar. Dass Freiburgs Mieterinnen und Mieter bei ohnehin viel zu hohen Mieten in unserer Stadt vielleicht auch noch aufgrund eines fehlerhaften Mietspiegels doppelt bestraft werden und zusätzlich überhöhte Mieten zahlen müssen, ist nicht hinnehmbar“, so Elisabeth Lauck-Ndayi vom WiM-Vorstand.

Soziale Mieten sind möglich! Das Modell Salzburg

Ein Beitrag zur Diskussion über Mieten in Freiburg

Donnerstag, 27.11.2014, 20.00 Uhr

Glashaus im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, Freiburg-Rieselfeld (sehr gut zu erreichen mit der Straba-Linie 5 „Rieselfeld“)

mit: Walter Blachfellner, ehem. Landesrat für Wohnungsbau im Bundesland Salzburg Weiterlesen

Keine Mieterhöhungen bei Stadtbau und Co in Freiburg

Die MieterInnen-Versammlung im Rieselfeld stellt folgende Forderungen auf und sammelt (auch online) aktuell Unterschriften.

Wir MieterInnen und BürgerInnen der Stadt Freiburg fordern die Freiburger Stadtbau auf, von den zum 1. Oktober 2014 angesetzten Mieterhöhungen ab zusehen. Weiterlesen

WiM fordert Eindämmung der Mieten in Freiburg

Die Bürgerinitiative Wohnen ist Menschenrecht (WiM), die in 2006 den erfolgreichen Bürgerentscheid gegen den Verkauf der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) initiiert hatte, fordert die Rücknahme der neuerlichen Mieterhöhungen für Mieter der FSB und einen auf drei Jahre befristeten Verzicht auf jegliche Mieterhöhungen. So könne die Stadt ein Signal gegen galoppierende Mieten in Freiburg setzen. Weiterlesen

20.03. | Andrej Holm Mietenwahnsinn stoppen!

Warum steigen die Mieten, wer verdient daran und was können wir dagegen tun?

Auseinandersetzung mit den aktuellen wohnungspolitischen
Vorschlägen und Skizze für ein Wohnen als soziale Infrastruktur.

Veranstaltung mit Andrej Holm
am 20. März 2014, um 20 Uhr
UNI Freiburg KG I Raum 1199 (Platz der Universität 3)

Aktuelles Buch: Mietenwahnsinn -Warum Wohnen immer teurer wird und wer davon profitiert

Bauverein “Wem gehört die Stadt?” in Zusammenarbeit mit Recht auf Stadt – Netzwerk Freiburg, ASTA Uni Freiburg, Wohnen ist Menschenrecht