Die Auswirkungen auf die Freiburger Mieten lassen sich am neuen Mietspiegel ablesen: Demnach sind die Neubaumieten von 2003 bis 2010 um sage und schreibe 29 Prozent angestiegen. Dies hat letztlich auch entscheidend zur Steigerung der Durchschnittsmiete im Mietspiegel 2011 beigetragen. Die erhöhten energetischen Standards führen zwar zu geringeren Heizkosten, unter Berücksichtigung von Wartung und Betrieb der zum Beispiel bei Passivhäusern erforderlichen Lüftungsanlagen sinken die Gesamtbetriebskosten jedoch im Mittel nur geringfügig.
Freiburg will mit mehreren Städten die Wohnungen der Immobiliengesellschaft der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) kaufen. Die Kommunen wollen dazu Mitte Januar eine Absichtserklärung unterschreiben.
Sehr verehrte MitbürgerInnen, liebe MitstreiterInnen,
wahrscheinlich wissen Sie es bereits: Die Leitung der Freiburger Stadtbau GmbH hat in Abweichung von früheren Gepflogenheiten ohne ausdrückliche „letzte Mahnung“ 220 MieterInnen und Mieter aus Weingarten verklagt, die ihrer Mieterhöhung nicht „fristgemäß“ zustimmten. Bei den meisten davon handelt es sich um Menschen, die ihr Leben mit wenig Geld bestreiten müssen und deshalb ihre Zustimmung zur Mieterhöhung verweigert haben. Die Klagekosten zwischen 100 und 200 Euro treffen sie besonders hart.
Lassen wir nicht zu, dass sie auf den Folgen für ihren Mut allein sitzen bleiben!
Der SUSI-Chor aus Freiburg wird am Freitag 4. FebruarDonnerstag 24. Februar um 20 Uhr im Haus 37 (Alfred-Döblin-Platz, Vauban) für die von der Stadt(bau) verklagten MieterInnen ein „Soli-Konzert“ veranstalten. Dabei soll gegen die unsoziale Mietenpolitik der Freiburger Stadtbau (FSB) protestiert werden und Geld für die Prozess- und Gerichtskosten der MieterInnen aus Weingarten die sich gegen die Erhöhungen gewehrt haben gesammelt werden.
Hier ein kleiner Vorgeschmack!
Wer die MieterInnen unterstützen will kann auch hier spenden (WiM Spendenaufruf “Mietersolidarität”).
Mitreden bei neuen Nachbarn in Weingarten: Die Freiburger Stadtbau schafft das Modell ab / Ein Grund sei das Antidiskriminierungsgesetz / Bewohner sind empört.