Schlagwort-Archiv: Stadtbau (FSB)

WiM | Bundessozialgericht kippt Freiburger Mietobergrenzen für Hartz IV-EmpfängerInnen

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat jüngst die vom Gemeinderat in Freiburg festgelegten „Mietobergrenzen“ (MOG) für Hartz-IV- und Sozialhilfeempfänger als rechtswidrig verworfen.

So wurden die „Mietobergrenzen“ bislang ohne jede Prüfung, ob Wohnungen zu diesen Mieten in Freiburg überhaupt angemietet werden können, abstrakt festgesetzt.

Eine der Grundlagen im Verfahren war eine vom „Runden Tisch zu den Auswirkungen der Hartz IV – Gesetze in Freiburg“ erstellte Studie, in der nachgewiesen wurde, dass zu den festgelegten „Mietobergrenzen“ in Freiburg Wohnraum real nicht angemietet werden kann.

Der Runde Tisch wird in den nächsten Tagen Formulare veröffentlichen, mit denen Betroffene rückwirkend ihre Rechte gelten machen können. Weiterlesen

BZ | Solidarität mit Mietern in Weingarten

Aus der gesamten Stadt 7200 Euro für Gerichtskosten.

Bei einer Solidaritätsaktion für verklagte Mieterinnen und Mieter in Weingarten-West haben Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet insgesamt 7200 Euro gespendet. Damit konnten Mieter einen Teil ihrer Anwalts- und Gerichtskosten begleichen. Die Bürgerinitiative „Wohnen ist Menschenrecht“ (WIM), die zu der Aktion aufgerufen hatte, wertet dies als großen Erfolg.

Mehr lesen Sie in der BZ.

WiM Pressemitteilung: WiM-Solidaritätsaktion war ein großer Erfolg

Stadtteilspaziergänge in Freiburg – Gentrifizierung in Freiburg

In April gibt es zwei Stadtteilspaziergänge, dabei bestehen die Möglichkeiten, sich über aktuelle Konflikte rund um die Gentrifizierung der Gebiete und die Rolle der Freiburger Stadtbau (FSB), Sauer Immobilien, Südwestdeutscher Bauunion, und andere zu informieren. Weiterlesen

WiM | WiM-Solidaritätsaktion war ein großer Erfolg

WiM-Solidaritätsaktion war ein großer Erfolg. Fast Hundert Mieterinnen und Mieter erhielten insgesamt 7200.-€ als Unterstützung für die Begleichung der (Rechts-) Verfahrenskosten. Die Freiburger Stadtbau (FSB) hatte Hunderte von Mieterinnen und Mieter verklagt.  Weiterlesen

Übersicht zur Besetzung in der Johann-Sebastian-Bach-Straße

Seit dem Freitag den 1. April ist in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Herden ein Haus (9 Wohnungen) besetzt.
Die BesetzerInnen wollen mit ihrer Besetzung auf die Zerstörung von Wohnraum aufmerksam und wollen diesen für prekäre Personengruppen erhalten. Ihren Vorstellungen nach soll in der Johann-Sebastian-Bach-Straße ein selbstverwaltetes Wohnprojekt entstehen.
Die BürgerInnen-Initative „Wohnen ist Menschenrecht“ (WiM) hat „wohlwollendes Verständnis“ für die neuen BewohnerInnen der „weiterbewohnten“ Häuser in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Wir sind der Meinung, dass in Zeiten der Knappheit preiswerten Wohnraums Häuser weder leer stehen müssen noch zugunsten des Neubaus teurerer Wohnungen abgerissen werden sollten – auch und wegen der Beispielwirkung besonders nicht von der stadteigenen Freiburger Stadtbau GmbH.

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